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Fit durch die Wintermonate – Tipps für die kalte Jahreszeit

Carlos vom EdelblickAuch ein alter Hund kann im Winter noch Spaß haben (Carlos vom Eldeblick, 10 Jahre)

Das Empfinden ist beim Menschen genau wie bei den Vierbeinern unterschiedlich. Die einen mögen die Wintermonate die anderen eben nicht. Der Mensch muss sich nur wetterfest kleiden; diese Möglichkeit haben unsere Bärchen leider nicht. Deshalb müssen wir Besitzer dafür sorgen,  dass unsere Berner gesund und fit durch den Winter kommen. Allgemein gilt bei den eisigen Temperaturen das Hund und Halter immer in Bewegung bleiben, langes stehen und sitzen auf kaltem Boden kann zu gesundheitlichen Folgen führen. Schnell kommt es zur Erkältung oder Blasenentzündung. Bei empfindlichen Hunden ist es ratsam mehrere kleine als ein großer Spaziergang zu machen. Es sollte auch darauf geachtet werden, das vom Hund nicht zu viel Schnee gefressen wird. Der meist verunreinigte und eiskalte Schnee wirkt sich nicht gut auf Magen und Darm aus. Die Folgen können Magenschleimhaut- und Darmprobleme sein. Symptome sind Durchfall und Erbrechen.

Außerdem Vorsicht vor Salzen und Frostschutzmittel; diese sind GIFTIG !!!

Carlos vom EdelblickBei älteren Hunden können bestimmte Zusatzstoffe über die kalte Jahreszeit helfen. Biotin Tabletten oder Hefe unterstützen ein gesundes Krallenwachstum und wirken sich positiv auf die Haut und das Fell aus. Ein gesunder Hund benötigt die Zusatzstoffe allerdings in der Regel nicht. Bei langhaarigen Hunden setzt sich schnell Eis, Streusalz oder andere Verunreinigungen fest. Daher sollten sie nach jedem Spaziergang mit warmen Wasser aufgeweicht, ausgespült und entfernt werden. Die Hunde sollten auch im Winter regelmäßig gebürstet werden. So wird nicht nur das Fell gepflegt, sondern gleichzeitig wird die Durchblutung und der Kreislauf angeregt. Das Wohlbefinden des Tieres wird dadurch gesteigert.

Besonders wichtig ist es den Hund gut abzutrocknen oder zu blowen. Auch ein Hundebademantel ist eine gute Alternative den Vierbeiner vor einer Erkältung zu schützen. Besonders bei den eisigen Temperaturen haben besonders die Pfoten zu leiden. Der Schnee setzt sich zwischen die Ballen und friert an den Haaren zwischen den Zehen fest. Die eisigen Batzen zwischen den Zehen sind für die Vierbeiner mehr als unangenehm.

Die einfachsten Mittel gegen Winterfrust sind Schere, Wasser und eine gute Pfotensalbe. Gerade bei Langhaarigen Hunden ist es sinnvoll die Haare zwischen den Ballen zu kürzen. So können sich keine Schneeklümpchen bilden, die den Hund beim Laufen behindern. 

Abbildung unten: Bernerpfote vor und nach dem Schneiden des Fells

3 4.Die einfachsten Mittel gegen Winterfrust sind Schere, Wasser und eine gute Pfotensalbe. Gerade bei Langhaarigen Hunden ist es sinnvoll die Haare zwischen den Ballen zu kürzen. So können sich keine Schneeklümpchen bilden, die den Hund beim Laufen behindern. Nach dem Spaziergang die Pfoten mit warmen Wasser abwaschen und anschließend gut abtrocknen; dadurch lassen sich Streusalz und Splitt gut entfernen. Danach die Pfoten mit einer guten Pfötchensalbe eincremen. In vielen Hundeforen wird immer Melkfett zur Pflege empfohlen, jedoch wird vom kommerziellen Melkfett abgeraten. Es besteht zum großen Teil aus so genannten Erdölraffinaten,das sind Abfallprodukte aus der Industrie. Sie schmieren zwar haben aber keinerlei pflegende Eigenschaft. Durch das Ablecken der Pfoten können sich schädliche Inhaltsstoffe im Fettgewebe, der Leber oder der Niere anreichern und dort Entzündungen verursachen. Empfehlenswert sind reine Naturprodukte wie Hirschtalg, Melkfett ohne Zusatzstoffe oder eine Pfötchensalbe selbst herstellen. So geschützt steht dem Winterspass nichts mehr im Wege!

Swanie`s Paw Salve (Pfotensalbe)
 
120 ml Öl (Calendula-, Wegerich- oder Beinwellöl)
40 g Sheabutter
40 g Bienenwachs
10 g Kakaobutter
10 g Kokosfett
8 ml Vitamin E

Diese Salbe wird sehr fest, so dass die Pfoten der Hunde nicht zu ölig werden – wichtig wegen der Rutschgefahr. Pfotensalbe eignet sich für rissige, gereitzte Ballen und zum Schutz vor Rissen in den Wintermonaten.

Hautsalbe
 
30 g Melisse
30 g Calendula
300 ml Ölivenöl
40 g Bienenwachs
20 g Kakaobutter
12 ml Vitamin E

Die Kräuter in Olivenöl legen und erhitzen.  Nicht kochen lassen!!!! Zwei bis drei Stunden schwach köcheln, anschließend Absieben. Das Öl mit dem Bienenwachs und der Kakaobutter erneut erhitzen bis alles vollständig aufgelöst ist, zum Schluss das Vitamin E hinzufügen. In Tiegel abfüllen, fertig! Diese Salbe beruhigt die Haut bei Reizungen.

 

 

Über uns

Der Berner Sennenhunde Verein 2010 e.V. ist ein zuchtbuchführender Verein für Berner Sennenhunde. Unsere strenge Zuchtordnung basiert auf dem international gültigen Rassestandart Nr. 45  des FCI (Fédération Cynologique Internationale).

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